VMware vSphere Replication 6 – Part03 – Do a VM failover

Hi @all,

nachdem ich bereits vor drei Jahren beim Release von VMware vSphere 5.1 eine kleine Installationsanleitung zum Feature vSphere Replication geschrieben habe, möchte ich dies nun in einer aktualisierten Version für vSphere Replication 6 wiederholen.

In meinem Blogartikel auf Basis von Version 5.1 habe ich die Replikation innerhalb eines vCenters erläutert. In dieser dreiteiligen Blogserie möchte ich zeigen,

Die Basisinstallation der Umgebung ist bereits abgeschlossen. Eine virtuelle Maschine wird bereits erfolgreich repliziert. Sehen wir uns an, wie der Failover dieser replizierten VM funktionieren kann:

In meinem Beispiel möchte ich eine virtuelle Maschine von der Primary Site zur Secondary Site failovern. Dies zeige ich im Rahmen einer „planned migration“. Hierfür fahre ich die VM auf der Primary Site sauber herunter, repliziere die letzten Änderungen, führe den Failover durch und starte sie produktiv in der Secondary Site.

  • Primary Site: Shutdown VM

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  • Primary Site: im WebClient unter „vSphere Replication“ – „Überwachen“…

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  • Primary Site: …“Ausgehende Replizierungen“ – die heruntergefahrene VM auswählen und das Symbol für „Jetzt synchronisieren“ auswählen

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  • Primary Site: alle Änderungen seit der letzten Synchronisation werden zur Secondary Site übertragen

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  • Secondary Site: im WebClient der Secondary Site ist die VM „nicht aktiv“, im Datastore liegen die replizierten Disks und Files der virtuellen Maschine

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  • Secondary Site: über „vSphere Replication“ – „Monitor“ – „Eingehende Verbindungen“…

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  • Secondary Site: …die VM auswählen und über das Symbol „Wiederherstellung starten“ den Restore-Wizard beginnen

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  • Secondary Site: „Neueste verfügbare Daten verwenden“, da wir bereits vorab manuell eine konsistente Replikation getriggert haben

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  • Secondary Site: Zielordner und Cluster wählen, auf dem die VM in der Secondary Site laufen soll

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  • Secondary Site: über „Schalten Sie die virtuelle Maschine nach der Wiederherstellung ein“ kann die VM nach dem Failover automatisch gestartet werden. Achtung: Die VM startet dann allerdings ohne verbundene virtuelle NIC

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  • Secondary Site: wir kümmern uns später um die Netzverbindung und starten den Failover

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  • Secondary Site: die VM wurde auf der Secondary Site hergestellt und ist im VM-Inventory sichtbar

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  • Secondary Site: da seit vSphere Replication 5.5 mehrere Versionen auf der Zielseite konfiguriert werden können, kann man über den Snapshotmanager auf der ge-failover-ten VM festlegen, mit welchem Stand man sie anstarten möchte

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  • Secondary Site: da unsere Ziel-VM durch das Herunterfahren und das manuelle Replizieren konsistent ist, konsolidiere ich in diesem Beispiel alle VM-Snapshots, so dass ich auf dem letzten replizierten Stand stehe („Alle löschen“) Tipp: Dieser Vorgang kann lange dauern. Wenn die VM mit letztem Stand möglichst schnell produktiv gehen soll: Netz der VM konfigurieren, VM anstarten und während der Laufzeit die Snapshots konsolidieren

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  • Secondary Site: nach der erfolgreichen Konsolidierung das Netzwerk der virtuellen Maschine konfigurieren und die VM starten

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  • Secondary Site: ge-failover-te VM testen… Planned failover -> successfully :)

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Fazit:

Ich hoffe, ich konnte mit meiner Blogserie zeigen, wie einfach VMware vSphere Replication zu implementieren und konfigurieren ist. vSphere Replication ist ein kostenfreier Weg, um die Replikation von VMs an einen anderen Standort zu realisieren (DR oder planned migration). vSphere Replication ist keine allumfassende, automatisierte DR-Lösung (Failover, sowie Failbacks; automatisierte Ablaufpläne, Berücksichtigung von Abhängigkeiten etc.). Ist dies gewünscht, kann eine vorhandene vSphere Replication Installation jederzeit auf eine VMware Site Recovery Manager Implementierung upgegradet werden.

– I wish I could be a Virtual Machine –

Benjamin Ulsamer

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